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06.04.2018 10:49 Alter: 2 yrs

Ziel erreicht – deutlich weniger Fahrrad-Diebstähle in Österreich


Ein deutliches Minus von 9,7% (2017) gegenüber dem Vorjahr ist bei Fahrrad-Diebstählen wahrlich eine gute Nachricht. Leider dürfte die Dunkelziffer an Delikten bis zu achtmal so hoch sein wie die polizeilich registrierten Zahlen. Auch ist die Aufklärungsquote ist mit 7% zu niedrig.

Rückgang um 12% gegenüber 2014 – dem Gründungsjahr von rahmennummer.at

Rahmennummer.at startete 2014. Mit ein Grund waren die jährlich steigenden Rad-Diebstähle und die äußerst geringe Aufklärungsquote. Seit damals gibt es eine Trendwende mit rückläufigen Diebstahlsraten.

Die genauen Hintergründe für den Rückgang bleiben im Dunkeln. Auch gibt es keine offizielle schlüssige Erklärung für die Ausreißer Vorarlberg – starker Anstieg an Delikten – und Burgenland – besonders starker Rückgang (siehe Grafik).

Mit Sicherheit trägt ein gestärktes Bewusstsein um die nötige Sicherheit beim Abstellen des Fahrrades zum Rückgang der Diebstahlsraten bei. Auch die Ausweitung an Abstellplätzen für Fahrräder ist ein sehr wesentlicher Faktor. Hier gibt es noch Verdichtungsbedarf laut VCÖ.

„Good news is bad news“. Dies gilt leider auch für diese Nachricht. Denn fast 25.000 gestohlene Räder sind noch immer 25.000 ZU VIEL. Daher setzt sich rahmennummer.at mit seiner kostenlosen Fahrradregistrierung weiterhin für mehr Sicherheit ein.

 

Quelle: oesterreich.orf.at, Erneut weniger Räder als gestohlen gemeldet, 5.4.2018.